Mikroprozessoren für Designs mit zusätzlichem I/Os

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NXP: I2C Bus-GPIO-Erweiterungen und kapazitiver Näherungsschalter

Mikroprozessoren für Designs mit zusätzlichem I/Os
I²C-Bus-GPIO-Erweiterungen.
Archiv | 10.06.2011 | Im Zuge neuerer Entwicklungen auf dem Gebiet der Mikroprozessoren wie z.B. dem ARM9 und dem Cortex A8 ist eine neue Serie von I²C-Bus-IO -Erweiterungen entstanden, da diese Prozessoren häufig über keine ausreichende Anzahl von I/Os verfügen bzw. die vorhandenen Ausgänge nicht ausreichend flexibel sind.

Mit den Erweiterungen aus der Serie PCA8xxx und PCA9xxx können Entwickler ihre Designs problemlos mit zusätzlichem I/O ausstatten und damit den GPIO des Mikroprozessors für andere wichtigere Funktionen frei machen. Die angebotenen ICs lassen sich je nach Ausgangsstruktur in drei Gruppen einteilen: Totem-Pole- (Push-Pull)-Ausgang, quasi- bidirektionaler und Open-Drain-Ein-/Ausgang. Die I²C-Bus-GPIO -Erweiterungen von NXP unterstützen drei Betriebsarten – Standard Mode bis 100 kbit/s, Fast Mode bis  400 kbit/s und Fast Mode Plus mit Geschwindigkeiten bis 1 Mbit/s. Innerhalb der Gruppe der Erweiterungen mit Totem-Pole-Ausgang ist z.B. der PCA9574/75 die perfekte Wahl für Mobilfunk-Anwendungen. Er hat einen Betriebs­spannungsbereich von 1,1 bis 3,6 V und verbraucht im Standby-Betrieb lediglich 0,25 µA.

Mehrkanaliger kapazitiver Berührungssensor mit ultra niedrigem Energieverbrauch

Der PCF8885 ist ein kapazitiver 8-kanaliger Näherungsschalter der mit Hilfe eines patentgeschützten Verfahrens (EDISEN) eine Änderung der Kapazität an Remote- Sensorplatten erkennt. Änderungen der statischen Kapazität werden (im Unterschied zu Änderungen der dynamischen Kapazität) über eine kontinuierliche Autokali­brierung automatisch kompensiert. Die acht Eingangskanäle arbeiten vollständig unabhängig voneinander. Auch eine Möglichkeit für eine Matrixanordnung der Sensoren ist vorgesehen. Im Betriebsmodus verbraucht das Bauteil lediglich 10 µA. Im Sleep-Modus sinkt der Stromverbrauch auf 100 nA, wodurch der IC optimal für batteriebetriebene Anwendungen geeignet ist.

Weitere wichtige Merkmale sind:
  • I²C-Bus-Schnittstelle
  • Ein-Subadresse für bis zu 64 Tasten
  • Drei Abtastmodi: Eine Taste, zwei Tasten und N Tasten
  • Zwei Ereignisverarbeitungsmodi: direkter Modus und Rastmodus
  • Einstellbare Abtastfrequenz
  • Kanalmaskierungsfunktion
  • Nach AEC-Q100 für den Einsatz in der Kfz-Technik qualifiziert (PCF8886)

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