Das GWF VarioMUC-System ist die zukünftige
Schnittstelle in Smart Metering Konzepten zwischen den Messgeräten für
Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, der Zentrale und dem Endkunden.
Hauptaufgabe der GWF VarioMUC ist die Registrierung, Speicherung und
Weiterleitung der von den Messsystemen gewonnenen Daten. Die Messwerte
werden hier in einer ersten Stufe konzentriert und für den
Zugriff anderer Systemkomponenten bereitgestellt bzw. übermittelt. Die
Übertragung der Messdaten in die Zentrale erfolgt entweder über das
Breitbandnetz per Ethernet, über GPRS oder PLC.
Kommt die Übertragung mittels GPRS zum Einsatz,
baut der GWF VarioMUCgprs eine dauerhafte Verbindung zur Zentrale auf
und sendet die Daten kontinuierlich zum Headend. Werden GWF
VarioMUCplc-Geräte eingesetzt, verbinden sich die PLC-Geräte automatisch
mit einem VarioMUC-Datenkonzentrator. Der Datenkonzentrator dient als
Zwischen-speicher der Messdaten aus den einzelnen GWF VarioMUCplc. Die
Messdaten werden vom Datenkonzentrator periodisch zum Headend
übertragen. Die von den GWF VarioMUC-Geräten automatisch übertragenen
Messdaten können von dem Headend, bzw. der ZFA oder dem
Energiedatenmanagement-System, eingelesen und ausgewertet werden.
Die Messdaten können nun auf einem Webserver für die Kunden sichtbar
gemacht werden.
Beim elektronischen Haushaltstromzähler wird es
zukünftig mit dem GWF ED300L und GWF ED3000 zwei Produktlösungen geben.
Der GWF ED300L ist ein Haushaltzähler der neusten Generation.
Zum Einsatz des GWF ED300L in Smart Metering Projekten ist die
Zähleran-bindung mittels GWF VarioMUC vorgesehen. Mit dem
Haushaltstromzähler GWF ED300L erfolgt die Übertragung Wireless über
M-Bus. Der digitale Mehrtarifzähler GWF ED3000 kann bis zu vier
Tarifregister verwalten. Mit dem GWF ED3000 werden die Daten über die
RS485-Schnittstelle verkabelt und kaskadiert an die MUC übertragen.