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Glasfaserkabel S-Micro für engste Mikrorohre
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Dätwyler Cables optimiert hochfasrige FTTH-Kabel für den Anschlussbereich
Archiv | 22.02.2011 | Mit „S-Micro“ hat Dätwyler Cables das Portfolio an Fiber-to-the-Home-Verkabelungslösungen um spezielle, hochfasrige Glasfaserkabel für den Anschluss- oder Drop-Bereich erweitert, die so dünn sind, dass sie selbst in engste Mikrorohre passen. Die optimierten hochfasrigen Kabel bieten Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen die Möglichkeit, bei FTTH-Projekten vom Schacht bis in die Keller der Gebäude die bestehende Rohrinfrastruktur besser auszunutzen, mehr Wohnungen anzuschliessen und teure Grabungsarbeiten zu vermeiden.
Dätwyler Cables hat die
neuen Optofil-Aussenkabel S-Micro in Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk
der Stadt Zürich, den Sankt Galler Stadtwerken und Energie Wasser Bern entwickelt.
Die ersten Modelle verfügen über 48 und 96 Monomode-Fasern E9/125 in verseilten
Bündeladern zu je zwölf Fasern. Beide sind mit biegeoptimierten G.657.A-Fasern,
das 96-fasrige Kabel wahlweise auch mit der Standardfaser G.652.D lieferbar. Die
metallfreien S-Micro-Kabel haben Aussendurchmesser von nur 4,2 bzw. 6,2
Millimeter. So lässt sich das 48-fasrige Modell problemlos in Mikrorohranlagen
mit Aussendurchmessern von 7,0 mm aufwärts einblasen (bei 0,75 mm Wandung). Das
96-fasrige S-Micro eignet sich für Mikrorohre ab 10 oder 12 mm (je nach
Wandung). Erste Einblasversuche haben gezeigt, dass man mit den kompakten
S-Micro-Kabeln bis zu 500 Meter überbrücken kann.
In ein Mikrorohr mit
7 oder 10 mm Aussendurchmesser konnte zuvor nur ein Micro-Kabel mit 24 Fasern
eingeblasen werden. Das neue S-Micro hat die maximale Faserzahl für dieses Rohr
verdoppelt. Das S-Micro mit 96 Fasern ermöglicht es gegenüber seinem Vorgänger,
schmalere Mikrorohre einzusetzen (10-12 statt 14 mm), also mehr Gebäude zu
erschliessen.
Die Montagevorteile
und Sicherheits-Features der FTTH-Aussenkabel bleiben dieselben: Jedes S-Micro
verfügt über einen Aufreisszwirn und einen leicht absetzbaren, montage-freundlichen
Kabelaufbau. Die Kabel sind halogenfrei und bilden im Brandfall keine
korrosiven Gase.
Bei allen Projekten
der Gebäudesystemtechnik, die mit den Lösungen von Dätwyler Cables ausgeführt
werden, unterstützt der Hersteller seine Kunden beratend sowie mit Hilfsmitteln
und Unterlagen – von der Planung und Konzeption über die Installation bis zum
Unterhalt und zur Wartung der Systeme.

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