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EPLAN Engineering Center mit interessanten Lösungsansätzen
Archiv | 24.10.2011 | Standardisierung, Modularisierung und Variantenreduktion sind drei Säulen, um die Prozesskosten im Maschinen- und Anlagenbau zu senken. Die passende Methode bietet das funktionale Engineering auf Basis mechatronischer Komponenten. Sogar Sondermaschinen lassen sich in diesem Baukastenprinzip strukturieren. EPLAN Software & Service präsentiert auf Basis der neuesten Version des EPLAN Engineering Center interessante Lösungsansätze.
Gut strukturierte Prozessrichtlinien sind im
Maschinen- und Anlagenbau der Grundstein für eine effiziente
Produktentwicklung. Diese muss individuelle Kundenanforderungen und
schnelle Durchlaufzeiten von Auftrag bis Fertigung berücksichtigen. Der
disziplinübergreifende Ansatz des EPLAN Engineering Center (EEC) deckt
alle funktionalen Aspekte einer Maschine in den einzelnen Prozessphasen
ab. Das bedingt eine mechatronische Organisation und entsprechend den
Wechsel der Arbeitsmethodik. Module von Maschinen und Anlagen werden mit
kompletter funktionaler Beschreibung als Einzelkomponenten in einem
Baukasten abgelegt. Aus einem Mengengerüst dieser Komponenten lässt sich
jede neue Anlage individuell und dennoch standardisiert
zusammenstellen. Schon in der Vertriebsphase werden Angebote und
Kalkulationen daraus automatisch abgeleitet. Auch und gerade im
Engineering entfällt manuelle Arbeit - die komplette Dokumentation wie
CAD-Zeichnungen, Stromlaufpläne und Steuerungssoftware erstellt das
System. Das beschleunigt zudem nachgelagerte Prozesse wie Fertigung und
Instandhaltung.
Standardisieren und modularisieren
Das
Prinzip ist einfach: Kleinstmögliche wiederverwendbare Teilsysteme wie
beispielsweise ein Greifer werden im Baukasten des EEC funktional
definiert. Das Bauteil wird in maximaler Ausbaustufe detailliert mit
allen funktionalen Aspekten beschrieben: Sensoren, Aktoren,
SPS-Softwarefunktio-nen und mechanische Ausprägung sind im System
hinterlegt. Um die Variantenvielfalt klein zu halten, werden im
sogenannten „Additionsverfahren“ sämtliche möglichen Ausprägungen von
Komponenten intelligent verwaltet. Eine zentrale Datenbank speichert
disziplinübergreifend die vordefinierten Standards. Mögliche
Abhängigkeiten der Module untereinander werden über Parameter und
entsprechendes Regelwissen gesteuert. Das sichert, dass beispielsweise
Drehteller und Greifer in ihrer spezifischen Ausprägung auch zueinander
passen. Zum anderen hält es die Variantenvielfalt auf kleinstmöglichem
Stand und bietet dennoch die Vielfalt, sämtliche technischen
Anforderungen quasi „auf Knopfdruck“ zu generieren.
Fazit
Alle Komponenten einer Maschine/Anlage
werden zentral in einem System erfasst. Die automatisch generierte
Dokumentation ist perfekt abgestimmt. In nachgelagerten Prozessen wie
der Inbetriebnahme fallen nur wenige oder gar keine Änderungen mehr an.
In Konsequenz wird die Durchlaufzeit eines Auftrages bei gleichzeitig
steigender Qualität signifikant verkürzt. Weiterer Vorteil: Das Know-how
des Unternehmens ist direkter im Zugriff, dauerhaft gesichert und birgt
nicht mehr die Gefahr von Inkonsistenzen.

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